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Alkoholkonsum deutscher Jugendlicher ist rückläufig

Montag, 28. März 2011 von konrad

Die neueste Veröffentlichung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZGA) bestätigt einen erfreulichen, langfristigen Trend: der regelmäßige Alkoholkonsum unter den deutschen Jugendlichen ist weiter zurückgegangen. Im vergangenen Jahr tranken 34,5% der jungen Erwachsenen mindestens einmal wöchentlich Alkohol, das ist der geringste Anteil seit Beginn dieser regelmässigen Befragung in den 70er Jahren.

Trotz dieses erfreulichen Trends finden sich in der jüngst veröffentlichen Studie der BZGA auch einige die bedenkliche Feststellung zum weiterhin hohen „täglichen Konsum riskanter Alkoholmengen“, dazu gehört auch das sogenannte “Komasaufen”. Das ist der Alkoholkonsum, der über den als unbedenklich geltenden Menge für Erwachsene liegt und deshalb bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen besonders gefährlich ist.

Jeder siebte 16- bis 17-Jährige und jeder fünfte 18- bis 21-Jährige konsumiert täglich eine Alkoholmenge, die das Risiko für gesundheitliche Schäden erhöht und deutlich über dem empfohlenen Grenzwert des relativ unbedenklichen täglichen Konsums liegt. Bei Männern liegt dieser Grenzwert beispielsweise bei 24 g Alkohol (das entspricht ca. 0,5 Liter Bier oder ca. 0,25 Liter Wein).
Die BZGA gibt deshalb auch keine Entwarnung und setzt weiter auf Prävention und startet die bundesweite Informationstour “Alkohol? Kenn dein Limit”.

(Mehr Informationen dazu unter www.kenn-dein-limit.de)

Chinas Weinproduktion steigt gegen den Trend

Montag, 28. März 2011 von konrad

Das Bild von China als gigantische Wirtschaftsmacht ist uns allen geläufig. Eine große Zahl an Produkten wird günstig in China hergestellt und in die übrige Welt exportiert. Immer stärker wird China aber auch selber ein Absatzmarkt für hochpreisige Produkte, die Chinesen verfügen über eine steigende Kaufkraft. Die europäischen Autobauer können davon ein Lied singen, die Verkaufszahlen in China steigen rasant an.

Ebenso ist ein guter, hochklassiger Wein aus Europa ein begehrtes Luxusgut in China und der Durst der gut betuchten Chinesen nach exklusivem Wein ist groß. Das erklärt zum Beispiel, dass die begehrten Bordeaux-Weine in China deutlich höhere Preise erzielen als in Europa. Der Shanghai Korrespondent des englischen Telegraphs berichtet, dass guterhaltene leere (ja, leere) Flaschen von einigen exklusiven französischen Bordeaux-Weinen für bis zu mehrere hundert EUR gekauft werden, um sie dann wieder zu befüllen und an reiche Chinesen zu verkaufen. Ob die Käufer den Betrug erkennen und wie sie darauf reagieren, ist leider nicht bekannt.

Eine weitere Folge des steigenden chinesischen Weinkonsums ist, dass sich auch die chinesische Weinproduktion vermehrt mit trockenen, qualitativ hochwertigen Weinen befasst. Dazu passt der Trend, dass China in den vergangenen Jahren regelmäßig seine Weinproduktion gesteigert hat und mittlerweile so viel Wein produziert wie Deutschland (ca. 10 Mio. hl). Bis zu den „TOP 3“ der Weinproduktion (Frankreich, Spanien, Italien) besteht allerdings noch ein großer Abstand von ca. 20 Mio. hl, aber die Weinproduktion in den traditionellen Weinländern hat sich in den vergangenen Jahren stetig verringert und die Weinproduktion in China hat sich jeweils deutlich vergrößert. Man kann durchaus erwarten, dass zunächst die chinesischen Weinliebhaber immer mehr chinesische Weine konsumieren und dass in wenigen Jahren chinesische Weine auch in Europa im Handel auftauchen und eine Konkurrenz für die etablierten Weine darstellen könnten.

(Quellen: cnngo.com, winechina.com, reportsandreports.com, oiv.org)

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